Kardinal von Faulhaber

Alten- und Pflegeheim Siegsdorf

Aktuelle Veranstaltungen und Feste gestalten unseren Alltag abwechslungsreich:


Juli 2019:

Beim Sommerfest im Siegsdorfer Altenheim Kardinal von Faulhaber am Freitag, 26. Juli, strahlte die Sonne mit den Gästen und MitarbeiterInnen um die Wette. Die Auftritte der Siegdorfer Trachtenkinder begeisterte die Festgesellschaft ebenso wie die stimmungsvollen Musikeinlagen von Einrichtungsleiterin Monika Sandbichler (Gesang), John Kiely (Gitarre und Gesang), Maria Gschwandtner (Ziach und Gesang) und Resi Wimmer (Gitarre und Gesang). Auch einer der Gäste zauberte ein Lächeln auf die Gesichter der Anwesenden: Klaus Weitemeyer, Ehemann der im Februar verstorbenen Bewohnerin Martlis Weitemeyer und inzwischen enger Freund des Hauses, schenkte dem Altenheim einen wunderschönen, handgeschnitzten Engel für die hauseigene Kapelle und überraschte zudem alle mit einer großzügigen Geldspende, durch die nun ein professioneller Massagesessel für die BewohnerInnen finanziert werden kann. Im Namen des gesamten Altenheims bedankte sich Monika Sandbichler herzlich bei ihm. Ebenso ging ihr Dank an die Jugendbeauftragte Karin Neumann und die jugendlichen Helfer, die an der „Sansibar“ mit kostenlosen Cocktails für sommerliche Erfrischungen sorgten, sowie an die Bäckerei Schuhbeck, die Metzgerei Ott, den Frischedienst Innstolz und Früchte Lermer für die Spenden anlässlich des gemeinsamen Grillens zum Ausklang der Veranstaltung. 


April 2019:

Senioren stricken für Frühgeborene

In Traunwalchen soll es eine Initiative geben, die für frühgeborene Kinder Kleidung herstellt – davon hatte eine Bewohnerin im Kardinal von Faulhaber Alten- und Pflegeheim Siegsdorf bereits gehört. Doch erst über eine Anzeige im Traunsteiner Tagblatt erfuhr sie genaueres: bei der Gruppierung handelt es sich um eine Initiative im Namen von „Herzenssache - Nähen für Sternchen und Frühchen e.V.“, der bundesweit handgefertigte Kleidung an Kliniken und Bestatter spendet. Auch in unserer Region ist der Verein für das Klinikum Traunstein aktiv.

Berührt von dieser Grundidee, wandte sich die Seniorin an die Mitarbeiter im Altenheim. Unterstützung und weitere hilfsbereite Strickerinnen waren schnell gefunden. Mit einer einfachen Anmeldung auf der Homepage von „Herzenssache“ erhielt die ambitionierte Handarbeitsgruppe geeignete Strickmuster und eine Mitarbeiterin des Altenheims hole sich weitere wertvolle Tipps bei einem Treffen in Traunwalchen. Bald darauf wurde in Siegsdorf eine Strickgruppe mit Bewohnerinnen gegründet, die sich seit Anfang 2019 regelmäßig traf. Nach einigen produktiven Wochen luden die emsigen Senioren Frau Daniela Gehmacher von „Herzenssache“ ins Altenheim ein. Bei Kaffee und Kuchen wurden 17 von den Bewohnerinnen handgemachte Pucksäcke und 8 Mützen übergeben. Außerdem hatten sich Mitarbeiter des Altenheims, die von der Aktion gehört hatten, ebenfalls beteiligt und Kleidung hergestellt.

Und das Fazit nach getaner Arbeit? „Gemeinsam stricken , ratschen und dabei auch noch etwas Gutes tun? Das ist wunderbar!“, finden die fleißigen Handarbeiterinnen einstimmig.

 


Februar/März 2019:

Fasching feiern im Altenheim Siegsdorf

Am Dienstag den 26.02.2019 wurde die Manege für die diesjährige Faschingsfeier unter dem Motto „So ein Zirkus“ freigegeben. Mit Clowns, Tigern und der Einrichtungsleitung Frau Sandbichler als Zirkusdirektorin wurden die Bewohner und ihre Angehörigen am Eingang begrüßt und geschminkt oder mit Faschingshütchen verkleidet. Die Faschingsgruppe „Veitsgroma Zunft“ mit Kindergruppe und Fanfarenzug führten ihr feuriges, brasilianisches Programm auf und sorgte für ausgelassene Stimmung im Saal. Die musikalische Begleitung der Feier von Resi und Albert animierte alle Besucher zum Mitsingen und Schunkeln.

Am Donnerstag zum Weiberfasching fand sich eine lustige Gruppe im Foyer des Altenheims zusammen, um den Brauch des "Krawattenabschneidens" zu zelebrieren. Dr. Jürgen Leikert von der Marienapotheke in Siegsdorf stellte sich als "Krawattenopfer" zur Verfügung. Besonders die Damen hatten großen Spaß daran!

Mit lustigen Faschingsliedern wurde diese Zeremonie von allen Anwesenden begleitet. Die schneidefreudigen Damen durften ihre Trophäen behalten.

Oiso - a richtige Gaudi!


30./31. Oktober 2018:

Das Blindeninstitut Würzburg zu Gast mit dem Präventionsprogramm "Gutes Sehen"

Zeitung lesen, mobil bleiben, aktiv sein – gut sehen zu können ist bis ins hohe Alter eine Grundvoraussetzung für Lebensqualität. Das Blindeninstitut Würzburg richtet sich deshalb mit dem Präventionsprogramm "Gutes Sehen" an die Bewohner und Gäste voll- und teilstationärer Pflegeeinrichtungen in Bayern und deren Angehörige.

Ein Team aus speziell qualifizierten Fachkräften sensibilisierte am 30. und 31. Oktober die Mitarbeiter im Kardinal von Faulhaber Alten- und Pflegeheim Siegsdorf für dieses Thema. Mit speziellen Brillen wurden verschiedene Erkrankungen des Auges simuliert. Am eigenen Leib erfuhren so die Mitarbeiter, wie beschwerlich sich mit eingeschränktem Sehfeld das Fernsehprogramm in der Zeitung entziffern oder die Frühstücksbreze buttern lässt. Das Präventionsteam brachte viele Anregungen zur sehgerechten Gestaltung der Umwelt mit und zeigte bei 10 Bewohnern eine ausführliche Diagnostik auf. Ein Informationsabend für Ärzte und Optiker aus der Region sowie interessierte Privatpersonen machte die wertvollen Informationen auch für die Öffentlichkeit zugänglich. Am Ende der zweitägigen Maßnahme profitieren Senioren und Mitarbeiter gleichermaßen, denn aus dem Verständnis für die Belange sehbehinderter Menschen entstand unmittelbar das Bewusstsein für kleine Veränderungen, die viel Lebensqualität schaffen können.


13./14. März 2018:

Samurai-Shiatsu für Senioren

Alte Menschen haben viel zu geben: herzliche Umarmungen, gute Ratschläge, wertvolle Haushaltstipps, unglaublich viel Güte und Geduld. Ein großes Potential, dass mit dem „Samurai Programm für Senioren“ wieder zum Tragen kommt! Die Samurai sind nicht vorrangig, wie bei uns hier im Westen oft angenommen, gefährliche Krieger. Sie sind vielmehr Repräsentanten einer Hochkultur, die sich an hohen Werten wie Mut, Loyalität, Höflichkeit und Selbstdisziplin orientieren – Werte, die viele Senioren ebenfalls kennen und leben. Auf dieser Basis haben Allgemeinarzt Dr. Thomas Wernicke und seine Frau, Physiotherapeutin Karin Kalbantner-Wernicke, ein Konzept aufgebaut, dass nicht nur Wohlbefinden, sondern auch den respektvollen Umgang miteinander fördert und alten Menschen die Möglichkeit schenkt, aktiv Gutes zu tun und zu geben. Das Ehepaar, das in Japan Teile seiner Ausbildung genossen hat, lehrt Berührungstechniken auf Basis von Akkupunktur und Shiatsu in Amerika, Neuseeland, Australien und Japan – und nun auch im Alten- und Pflegeheim Siegsdorf! Da die Techniken leicht zu erlernen sind, behandeln schon nach kurzer Zeit Mitarbeiter Senioren, Senioren sich gegenseitig und Senioren die Mitarbeiter. Dabei gelingen oftmals Bewegungen, die Alltag gar nicht mehr möglich sind. „Das kommt durch die Freude am Geben! Wir beobachten das oft“, berichtet Dr. Wernicke. Doch seine Worte gehen fast unter – zu sehr sind alle mit Genießen beschäftigt, wenn sich auf dem Rücken bei „Bär und Tiger treffen sich“ wohlig-schwere Bärentatzen mit sanften Tigerpfoten abwechseln, sich mit der „Pforte zum Himmel“ im Nacken Verspannungen lösen oder durch den „Palast der Nervosität“ an der Hand die Unruhe regelrecht aus einem herausfließt. Und eine ganz neue Dynamik zieht im Altenheim ein, wenn Mitarbeiter und Senioren sich lachend gegenseitig fragen: „Machen Sie mir den Bären, bitte?“