Kardinal von Faulhaber

Alten- und Pflegeheim Siegsdorf

Aktuelle Veranstaltungen und Feste gestalten unseren Alltag abwechslungsreich:


30./31. Oktober 2018:

Das Blindeninstitut Würzburg zu Gast mit dem Präventionsprogramm "Gutes Sehen"

Zeitung lesen, mobil bleiben, aktiv sein – gut sehen zu können ist bis ins hohe Alter eine Grundvoraussetzung für Lebensqualität. Das Blindeninstitut Würzburg richtet sich deshalb mit dem Präventionsprogramm "Gutes Sehen" an die Bewohner und Gäste voll- und teilstationärer Pflegeeinrichtungen in Bayern und deren Angehörige.

Ein Team aus speziell qualifizierten Fachkräften sensibilisierte am 30. und 31. Oktober die Mitarbeiter im Kardinal von Faulhaber Alten- und Pflegeheim Siegsdorf für dieses Thema. Mit speziellen Brillen wurden verschiedene Erkrankungen des Auges simuliert. Am eigenen Leib erfuhren so die Mitarbeiter, wie beschwerlich sich mit eingeschränktem Sehfeld das Fernsehprogramm in der Zeitung entziffern oder die Frühstücksbreze buttern lässt. Das Präventionsteam brachte viele Anregungen zur sehgerechten Gestaltung der Umwelt mit und zeigte bei 10 Bewohnern eine ausführliche Diagnostik auf. Ein Informationsabend für Ärzte und Optiker aus der Region sowie interessierte Privatpersonen machte die wertvollen Informationen auch für die Öffentlichkeit zugänglich. Am Ende der zweitägigen Maßnahme profitieren Senioren und Mitarbeiter gleichermaßen, denn aus dem Verständnis für die Belange sehbehinderter Menschen entstand unmittelbar das Bewusstsein für kleine Veränderungen, die viel Lebensqualität schaffen können.


13./14. März 2018:

Samurai-Shiatsu für Senioren

Alte Menschen haben viel zu geben: herzliche Umarmungen, gute Ratschläge, wertvolle Haushaltstipps, unglaublich viel Güte und Geduld. Ein großes Potential, dass mit dem „Samurai Programm für Senioren“ wieder zum Tragen kommt! Die Samurai sind nicht vorrangig, wie bei uns hier im Westen oft angenommen, gefährliche Krieger. Sie sind vielmehr Repräsentanten einer Hochkultur, die sich an hohen Werten wie Mut, Loyalität, Höflichkeit und Selbstdisziplin orientieren – Werte, die viele Senioren ebenfalls kennen und leben. Auf dieser Basis haben Allgemeinarzt Dr. Thomas Wernicke und seine Frau, Physiotherapeutin Karin Kalbantner-Wernicke, ein Konzept aufgebaut, dass nicht nur Wohlbefinden, sondern auch den respektvollen Umgang miteinander fördert und alten Menschen die Möglichkeit schenkt, aktiv Gutes zu tun und zu geben. Das Ehepaar, das in Japan Teile seiner Ausbildung genossen hat, lehrt Berührungstechniken auf Basis von Akkupunktur und Shiatsu in Amerika, Neuseeland, Australien und Japan – und nun auch im Alten- und Pflegeheim Siegsdorf! Da die Techniken leicht zu erlernen sind, behandeln schon nach kurzer Zeit Mitarbeiter Senioren, Senioren sich gegenseitig und Senioren die Mitarbeiter. Dabei gelingen oftmals Bewegungen, die Alltag gar nicht mehr möglich sind. „Das kommt durch die Freude am Geben! Wir beobachten das oft“, berichtet Dr. Wernicke. Doch seine Worte gehen fast unter – zu sehr sind alle mit Genießen beschäftigt, wenn sich auf dem Rücken bei „Bär und Tiger treffen sich“ wohlig-schwere Bärentatzen mit sanften Tigerpfoten abwechseln, sich mit der „Pforte zum Himmel“ im Nacken Verspannungen lösen oder durch den „Palast der Nervosität“ an der Hand die Unruhe regelrecht aus einem herausfließt. Und eine ganz neue Dynamik zieht im Altenheim ein, wenn Mitarbeiter und Senioren sich lachend gegenseitig fragen: „Machen Sie mir den Bären, bitte?“


23. November 2017:

Verabschiedung von Herrn Ludwig Wimmer

„Heute ist der Siegsdorfer Thanksgiving Day“, sagte Gesellschafterin Elisabeth Haselberger mit einem Augenzwinkern in ihrer Ansprache und spielte darauf an, dass die Verabschiedung des langjährigen Einrichtungsleiters terminlich mit dem bakannten amerikanischen Feiertag zusammenfiel. Gemeinsam mit den rund 40 geladenen Gästen blickte die Tochter von Gründervater Dr. Armin Lebmann zurück auf den beruflichen Weg von Ludwig Wimmer und betonte herzlich die tiefe Verbundenheit ihrer ganzen Familie mit dem scheidenden Einrichtungsleiter. Diese gefühlvollen Worte beleuchtete im Anschluss Thomas Kamm, der erste Bürgermeister von Siegsdorf, aus der Perspektive der Gemeinde. Die Dienstleistung eines Altenheims sei so viel komplexer als die Herstellung eines konkreten Produkts, so Kamm. Unter der Führung von Herrn Wimmer sei es aber gelungen, trotz der vielen Startschwierigkeiten, die das Altenheim Siegsdorf Anfang der 90er Jahre zu bewältigen hatte, ein beeindruckendes Gesamtpaket zu schnüren. „Dafür zolle ich Dank und Respekt“, fasste Kamm zusammen. Mit Ansprachen, etwas Musik und Kaffee und Kuchen klang die kleine Feierlichkeit dann scheinbar aus und entsprach damit dem „leisen“ Abschied, den Wimmer sich eigentlich gewünscht hatte. Doch erwartete den scheidenden Einrichtungsleiter, der unter einem Vorwand ins Foyer gelockt wurde, dann überraschend ein großer „Flashmob“ mit allen Mitarbeitern und Bewohnern, die neben einem Lied auch eine Fotocollage und einen selbst gedrehten Film für „ihren“ Chef dabei hatten. Im Anschluss gab es Sekt für alle, Musik von der Country-Band „Summit Cross“ und noch so manche unterhaltsame Anekdote! 

 


14. Juli 2017:

Sonnenstimmung trotz Regenwetter beim Gartenfest 

Wegen der schlechten Witterung musste das Gartenfest kurzerhand in der Cafeteria stattfinden! „Egal - Sommer ist keine Frage des Wetters, sondern der Einstellung“, sagt Betreuungsassistentin Resi Wimmer lachend und greift nach der Gitarre. Zusammen mit ihrer Kollegin Maria Gschwandner an der Diatonischen sorgt die erfahrene Musikerin mit bekannten Liedern zum Schunkeln und Mitsingen für Stimmung. Mit englischen Oldies und sanfter Countrymusik setzt dann die Band „Summit Cross“ bei ihrem kostenlosen Auftritt einen ganz besonderen musikalischen Akzent. Zwischen den musikalischen Einlagen rührt und unterhält die Kindergruppe des Trachtenvereins D´Arztberger Eisenärzt  mit Tänzen und Schuhplattlern. Die schneidigen Buam und die hübschen Mädel in ihren schönen Dirndln ziehen alle Blicke auf sich und wecken bei den Senioren viel Freude und auch so manche Erinnerung an früher! Konditor Stefan Wels indes packt das fehlende Sommerwetter einfach auf den Teller: mit köstlichen Fruchtschnitten und Johannisbeer-Baiser scheint so die Sonne zumindest wohlig im Bauch!